Fahrt zur Ausstellung mit werken von Joseph mader


Josef Mader, ein Landshuter Maler, der von 1905 bis 1982 lebte, wird im Museum Penzberg ausgestellt.

Sie kennen Josef Mader nicht? Möchten ihn gern genauer kennenlernen!

 

Das Evangelische Bildungswerk bietet eine Fahrt in das Campendonk-Museum nach Penzberg an. Dort erinnert das Museum an den Künstler mit einer Ausstellung. Geleitet wird die Fahrt von der Künstlerin Christine Rieck-Sonntag. Josef Mader war ein exzellenter Zeichner, er arbeitete für die Zeitschriften „Jugend“ und „The Studio“ in London. Er studierte in München und bekam ein Stipendium an die Kölner Werkschule.

 

Joseph Mader gehört zur sogenannten „Verschollenen Generation“, also zu jenen Künstlerinnen und Künstlern, deren Karriere durch die NS-Zeit zerstört wurde. 

 

Beckmanns Bilder beeinflussten ihn auf seinem Weg zu einer sehr eigenen Bildsprache. Als er bei seiner Ausstellung 1932 in der Galerie Günther Franke in München außerordentliche Beachtung fand, entdeckte ihn Ernst Hanfstaengl, ein deutsch-amerikanischer Geschäftsmann und Kunsthändler. Doch in der Zeit des Nationalsozialismus musste sich Josef Mader mit dem Ausmalen niederbayerischer Kirchen mühsam über Wasser halten. 1962 bekam er den Seerosenpreis der Stadt München, Kunstsammler, das Lenbachhaus und die Bayer. Staatsgemäldesammlung erwarben Bilder, doch er passte in keine Kategorie des Kunstmarktes.

Im Campendonk-Museum gibt es aktuell auch eine kleine Mitmachaktion für Hinterglasmalerei und da Penzberg bis ins 19. Jahrhundert Kohle für die Stadt München förderte, ist auch eine Bergarbeiterwohnung ausgestellt, die zeigt, wie die Menschen damals lebten. Also genug Interessantes für einen Besuch!

 

 

Wann: Donnerstag, 9. Juni 2022

Abfahrt: 09:00 Uhr, Hauptbahnhof Landshut, Busbahnhof

Begleitung: Christine Rieck-Sonntag, Landshut

Kosten: 35,- € inkl. Fahrt, Führung und Begleitung

Rückkehr: gegen 20:00 Uhr