Positiv denken


Wie es trotz Krise und Sorgen möglich ist ...

Krisenmeldungen im Fernsehen, im Radio, in den Sozialen Netzwerken und in den Zeitungen können uns schnell Angst machen und den Eindruck erwecken, dass es nur noch Grund zur Sorge gäbe.

 

Aber gerade in einer sorgenvollen Zeit ist es besonders wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern, dass es neben den nicht wegzuleugnenden Krisen, Kriegen und Katastrophen auch jeden Tag unzählige positive Dinge und Begebenheiten gibt. Wir können sie sehen, wenn nicht gerade ein „Sorgenflor“ vor unseren Augen hängt.

 

Lassen Sie sich daher einladen, trotz der berechtigten Sorge um Ihre eigene Gesundheit, die Ihrer Liebsten und um das Wohl der Welt, einmal am Tag einen Moment inne zu halten, um sich ganz bewusst zu erinnern, was Sie in Ihrem Leben jetzt gerade erfreut oder dankbar sein lässt. 

Ein Weiser sagt, dass Freude Nahrung für die Seele ist und Dankbarkeit der Schlüssel zum Glück. Damit beides im Alltag – und besonders in diesen Zeiten – nicht zu kurz kommt, stellen wir Ihnen hier eine einfache Übung vor, die Wunder wirken kann...

 

der tagesrückblick

Bevor Sie einschlafen, betrachten Sie mit Ihrem inneren Auge noch einmal den Tag, der hinter Ihnen liegt. Lassen Sie die Bilder des Tages einfach wie auf einer Leinwand vorbeiziehen, während Sie innerlich einfach nur Beobachter/in bleiben. D.h. ohne irgendetwas zu bewerten oder verändern zu wollen.

Richten Sie Ihren Fokus dabei ganz bewusst darauf, einen Moment der Freude zu finden, der aus dem Tag hervorleuchtet. Das kann ein ganz kleiner, kurzer Moment sein – ein schöner Anblick, der Ihr Herz erfreute, eine nette Begegnung, ein freundliches Wort, ein Lächeln, das Ihnen geschenkt wurde, eine Melodie, ein Schmetterling oder ….

 

Wenn Sie solch einen Moment gefunden haben, stoppen Sie Ihren „inneren Film“ und erleben mithilfe Ihrer Vorstellungskraft diesen Moment noch einmal ganz bewusst. Vielleicht staunen Sie darüber, welche Momente da in der Erinnerung noch einmal erlebt werden können, Augenblicke, die eigentlich kostbar waren, aber im Alltagsdenken keinen Platz gefunden haben.

 

Es könnte sein, dass sich ein Gefühl von Dankbarkeit dazu gesellt und Sie beides, Freude und Dankbarkeit mit in den Schlaf nehmen. Probieren Sie es einfach aus …