Corona Tagebuch 2020 Teil 2

VIELES SORTIERT SICH NEU 


31. März

Gestern habe ich den ersten Teil meines Tagebuchs verschickt – viele E-Mail-Kontakte mit persönlicher Verbindung. Ich erfahre Anerkennung für meinen Schreibstil und den geplanten Frühjahrsputz, werde ermuntert weiterzuschreiben. Ein wenig Ausgleich zum fehlenden Schlussapplaus der abgesagten Chorveranstaltung.

Kirchenblatt-Austragen, Highlight des Tages mit Bewegung und triftigem Grund. Der Leitartikel bezieht sich schon auf das Virus, ansonsten viele Veranstaltungshinweise. Wenn die Krise dies zulässt. Soll ich so etwas überhaupt austragen? Die Möglichkeitsform der Zukunft in der Vergangenheit. Wird die Grammatik jetzt um eine neue Zeit ergänzt?

Immer mehr verhüllte Gesichter auf der Straße und unter Joggern, hilft ja auch gegen kalten Wind. In Österreich wurde das Beschaffungsproblem anscheinend schon gelöst, Masken werden beim Einkaufen Pflicht und kostenlos verteilt. Und das im Land des

Vermummungsverbots! Ich höre von der Idee, dass mit Maskenpflicht schnell alles wieder geöffnet werden könnte.

Mir fällt die Besucherin eines Restaurants mit Gesichtsschleier vor Jahren in der Türkei ein. Seitdem überlege ich immer wieder, wie damit eine Nahrungsaufnahme möglich sein soll.

 

 

Muss ich mich jetzt an das Zahnarztgefühl auf der Straße gewöhnen? Zumindest sind dann Gesichtspickel kein Problem mehr und alle sehen gleich scheußlich aus. Ich denke an die

Weihnachtsmärkte mit Unmengen selbstgenähter Dinge, die hübsch, aber oft unnötig sind. Die Näherinnen steigen vermutlich derzeit alle auf Masken um und es gibt eine neue Mode,

ganz individuell, kariert, schwarz, weiß, mit Blümchen oder in medizinischem Grün.

Chorsingen mit Gesichtsmasken kann ich mir jedenfalls erst mal nicht vorstellen. Ich konnte mir bis vor Kurzem jedoch auch nicht vorstellen, dass ich offiziell einen triftigen Grund brauche, um das Haus verlassen zu können. Heute ist das so und ich habe mich schon ein wenig daran gewöhnt.



1. April

Keine Aprilscherze zum Coronavirus! Wir gehen pfleglich miteinander um, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ich höre, dass das nicht überall üblich ist, Polizisten angespuckt werden, es in bestimmten Gruppen auf den sozialen Medien hoch her geht.

Ich hole in der Apotheke Routinemedikamente für meinen Mann. Hinter dem automatischen Eingang ein Tischchen mit Desinfektionsmittelspender und dem Hinweis, diesen mit dem

Ellbogen zu bedienen. Macht Sinn. Ich fühle mich jedoch nicht betroffen, reiche der Apothekerin das Rezept und später einen 5-Euro-Schein. Plötzlich sehe ich ein Display mit der Aufforderung, sich vor und nach dem Besuch der Apotheke die Hände zu desinfizieren. Schnell flüchte ich zu meinen persönlichen Türklinken und überlege, ob wir jemals wieder ein öffentliches Schwimmbad betreten dürfen.

In der Zeitung werden Atemübungen empfohlen, Gesangs-Geübte haben hier einen Vorteil. Ich stelle mir eine Chorprobe auf Abstand vor. Vielleicht im Freien, wenn keine Ausgangsbeschränkung mehr besteht. Werden wir uns akustisch umgewöhnen müssen?

Vielleicht arbeitet schon ein Start-Up an der Entwicklung von speziellen Sängermasken. Könnte ein Riesengeschäft werden.

 

Die Sonne scheint, Balsam für die Seele in solchen Zeiten. Alleine-Wandern-ohne-ÖPNV. Die Erde ist schon wieder so trocken – der Klimawandel lässt grüßen. Werden wir im Sommer wenigstens zum Schwimmen am See gehen können?

Dann fällt mir Südafrika ein, kein Gassigehen mit dem Hund, die Tierheime haben sich schnell gefüllt. In Moskau bis 100 m von der Wohnung Gassigehen mit dem Hund. Ob es dort im nächstgelegenen Laden genug Hundetüten gibt? In Turkmenistan kann man für das Aussprechen des Wortes „Corona“ festgenommen werden. Und in Indien fahren plötzlich keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr.



2. April

Immer wieder bekomme ich nette Rückmeldungen per E-Mail mit den Gedanken anderer. Einer wünscht sich auch die baldige Öffnung der Schulen, aber mit keimdichten Masken für

alle Lehrer. Mir fallen dazu Fernsehbilder aus China ein, Einreisende werden dort von Kontrolleuren in voller Schutzmontur empfangen. Sollen sich die Schüler wie Aussätzige vorkommen? Hilft das für mehr Disziplin? Meine Kleidung verträgt nur 40-Grad-Wäsche. Im Schulportal soll schon der Schulaufgabenplan angepasst werden, für den Fall, dass die Schule nach den Ferien wieder losgeht.

Ich erfahre von beklemmenden Erinnerungen an ein prall gefülltes Wartezimmer beim Arzt. Ist schon fast 3 Wochen her, so wie das 200-Leute-Schultheater. Da kommt zumindest Erleichterung auf in dieser ausgangsbeschränkten Zeit. Ich höre von Leuten in strenger

Quarantäne und den dazugehörigen penibel-hygienischen Hinweisen des Gesundheitsamtes. In diesem Fall also wirklich der verbindliche Putzplan. Lieber erfreue ich mich am Entfernen von sichtbarem Schmutz mit handelsüblichen Reinigungsmitteln.

3. April

Am Wochenmarkt eine lang Schlange beim Biostand, gesunde Ernährung ist eminent wichtig. Es wird befürchtet, dass Obst und Gemüse knapp werden könnten. Von landwirtschaftlichen Unternehmen wird derzeit hochgradige Flexibilität und

Improvisationstalent verlangt. Unklar ist noch, wer mehr Angst vor wem hat: die Erntehelfer vor Infizierten in Deutschland und den Wieder-Einreisebeschränkungen des Heimatlandes oder das deutsche Gesundheitsamt vor den Erntehelfern. Gestern wurde wohl ein gewisses Kontingent unter entsprechenden Auflagen genehmigt und wir können zumindest auf Erdbeeren zum Selberpflücken hoffen.

Ich denke an die indischen Wanderarbeiter, die statt Chiliernte lange Fußmärsche in Kauf nehmen müssen und nicht mal wissen, ob sie auf dem Weg irgendwo was zum Essen bekommen. Und ich war nach den letzten Pfingstferien so stolz auf meine 100-km-

Rucksack-Tour mit vorgebuchter Hotelübernachtung.

Am Nachmittag ein quasi konspiratives Treffen zum Zu-Zweit-Wandern-ohne-ÖPNV mit getrennter Anfahrt und Sicherheitsabstand auf dem Waldweg. Eine leichte Ahnung davon,

was Macht mit einem macht. Die einen finden es gut, wie entschlossen in Bayern gehandelt wird – immer die ersten, wie in der Bundesliga. Die anderen fragen sich, warum so ein

Treffen offiziell verboten ist und im benachbarten Bundesland nicht. Das ist natürlich Erbsenzählerei – im Vergleich zur rein autoritären Machtausübung in Ungarn oder gar vielen asiatischen Ländern. Auf den Philippinen kann man z.B. beim Nichteinhalten von 

bestimmten Regeln gleich erschossen werden.



4. April

Jetzt sind wirklich Ferien! Ob es Schüler gibt, die sich nach der Schule oder gar einer Handy-freien Zeit sehnen? Ich habe jedenfalls von Lehrern gehört, die jetzt absolut Ferien

brauchen, weil sie zwischen Technikproblemen und unklaren Prüfungsterminen erst mal gar keinen Plan hatten, so etwas überhaupt nicht gewöhnt sind und urplötzlich das Beste draus

machen mussten.

Mittlerweile gehe ich nur noch mit Rundschal aus dem Haus, damit ich ihn ggf. hochziehen kann. Schließlich möchte auch ich höflich erscheinen und mich schon mal auf eine solche Pflicht beim Einkaufen vorbereiten. Riesenmünder oder Skelettgebisse auf Schwarz, denen ich zunehmend begegne, erinnern mich an die alemannischen Fastnachtsmasken. Sie lösen bei mir weniger innerliche Panik aus als die Zahnarztversion. Allerdings wird sichtlich gerade die zur neuen Mode.

Unsere kollektive neue Lebensaufgabe: das Finden einer

Balance zwischen Panik und Vorsicht. Manche sehen nur noch Viren, halten einen hygienisch durchgestylten Wochenmarkt für eine Coronaparty oder vermeiden schon den Blickkontakt auf einem breiten Waldweg. Andere wirken total entspannt, haben bereits den Keller aufgeräumt und die Steuererklärung fertig.

5. April

Beim Lesen verschiedener Zeitungen schwirrt mir der Kopf. Wirklich schlaue Kommentare über Solidarität in Europa, die Forderung nach einem Schuldenschnitt für arme Länder,

öffentliche Daseinsvorsorge und andere Aspekte der Krisenbewältigung. Bewegende Berichte über mehr oder weniger systemrelevante Bereiche. Jede Lobbygruppe ist

verständlicherweise anders unterwegs, macht ihre individuelle Sichtweise zur Chefsache.

In Pflegeheimen herrscht höchste Anspannung im Dilemma zwischen Besuchsverbot und mangelnder Schutzausrüstung. Woanders werden bereits Klagen gegen die Regierung

wegen Freiheitsberaubung angestrengt. Amazon boomt, Plastikverpackungen haben Hochkonjunktur und Inkassobüros meinen gerade jetzt besonders aktiv sein zu müssen.

Ich lese aber auch von Fischen in den Kanälen von Venedig und habe die Vision, dass Kreuzfahrtschiffe in Zukunft in Küstenstädten als Wohnschiffe genutzt werden. Und der Intendant des Theaters macht sich zwangsläufig bereits jetzt Gedanken, worüber die

Menschen wohl im Herbst lachen können.

Wann darf was wieder sein? Schule, Baumarkt, Friseur, Restaurant, Gottesdienst, Musikunterricht, Chorproben, Sport, Wanderurlaub, Theater, Konzert? Und wohin fließen

die zugesagten Milliardeninvestitionen? Wer kriegt wie viel ab vom Kuchen und wofür? In welche Richtung entwickelt sich unser materieller Wohlstand, der von heute auf morgen so

in Frage gestellt wurde und uns den Blick fürs Wesentliche freigibt? Können sich schon alle Leute mit Gesichtsmaske auch den Klimawandel als Virus vorstellen? Dann würden es

täglich mehr. Meine Hoffnung. Möge spätestens zu Pfingsten der Heilige Geist über alle kommen, die entsprechende Entscheidungen treffen. Meine Hoffnung. Mein Wort zum

Sonntag. Amen.



6. April

„Kaffee über den Zaun“ mit unseren Nachbarn. Wir überlegen, ob es wohl Leute gibt, die Besuch mit heruntergezogenem Rollo empfangen, um sich vor dem Denunziantentum übereifriger Mitmenschen zu schützen. Unter der derzeitigen Ausgangsbeschränkung erlebe ich erstmals einen Polizeistaat mit der kuriosen Regelung, dass man wirklich niemanden einfach so besuchen darf. Staatlich verordnetes Misstrauen oder Zwang zur

Solidarität? Lässt sich so etwas erzwingen? Wann können wir endlich wieder zu mehr Eigenverantwortung zurückkehren? In der Türkei gibt es sogar eine Ausgangssperre für die ältere Bevölkerung. Können Menschen mit einem höheren Risiko nicht selbst entscheiden, mit wem sie sich treffen, ob und wie sie sich einer gewissen Ansteckungsgefahr aussetzen wollen? Wie es mit der Schule weitergeht und das dann für die älteren Lehrerjahrgänge läuft, steht sowieso noch in den Sternen. Ich versuche mir immer wieder Musikunterricht mit Singen und Instrumentalspiel „auf Abstand“ vorzustellen und informiere mich nun konkret über die Möglichkeiten des Unterrichts per Video-Chat.

7. April

Der Amtsschimmel wiehert durch die Stadt. Beim Kaffeekauf im Eine-Welt-Laden höre ich einen Kunden nach einer Osterkarte fragen. Hier dürfen nur Lebensmittel angeboten werden – das Ordnungsamt ist täglich unterwegs. Die Karten sind im abmarkierten Bereich zu sehen. Im Drogeriemarkt gibt es dagegen keine Trennung und jede Menge Dekorationsartikel im offenen Regal.

Überall gibt es Nähanleitungen für Gesichtsmasken inclusive Hinweis, diese täglich heiß zu desinfizieren. Erinnert mich an Leute, die ein Papiertaschentuch nach einmaliger Benutzung wegwerfen, um sich nicht weiter daran anzustecken. Ich zermartere mir

allerdings immer noch den Kopf darüber, wie ich mich an etwas anstecken kann, das ich schon habe.

Für die Krankenhäuser ist dagegen die mangelnde richtige Schutzausrüstung das größte Problem. Jeder Patient – egal mit welcher Krankheit – kann Virusträger und ansteckend

sein. Das Gegenteil muss immer erst durch einen negativen Test bewiesen werden. Der Mangel an Schutzkleidung kostet Nerven, Zeit und manchmal genau deswegen auch weitere Menschenleben.

Klopapier gibt‘s schon wieder in größeren Mengen, notwendige Schutzkleidung sichtlich immer noch nicht. Auf der Straße sehe ich einzelne Leute, die solche speziellen Gesichtsmasken tragen. Wofür braucht jemand so einen Schutz auf der Straße?



8. April

Meinen Schülerinnen habe ich eine E-Mail geschrieben und um Feedback gebeten. Eine Empfehlung der Schulleitung. Letzte Woche habe ich beim Absolvieren meiner verpflichtenden digitalen Digitalisierungs-Fortbildung als Lehrerin richtigerweise angekreuzt,

dass ein Schüler-Kontakt per E-Mail geltenden  Datenschutzbestimmungen widerspricht.

War gelb markiert, geht nur im absoluten Notfall. Den haben wir jetzt also. Die Möglichkeitsform der Zukunft in der Vergangenheit. Doppel-Tränen-Lach-Emoji mit Seitendrall.

Sinn und Unsinn der Verordnungsbestimmungen nach dem Seuchenschutzgesetz. Es ist derzeit nicht möglich, einen bestellten Personalausweis zu bekommen. Soziale Einrichtungen können entweder gar nicht oder nur unter höchst erschwerten Bedingungen

arbeiten. Umstrukturierungen brauchen eine gewisse Zeit, aber wirklich so lange? Anderes ist noch schwieriger zu verstehen: Kinder und Jugendliche dürfen nur miteinander Federball

spielen, wenn sie Geschwister sind. Einzelhaft für Einzelkinder?

Offiziell heißt es: zum persönlichen und Schutz für alle. Aber mit welcher Wirkung? In der Krise zeigen sich die jeweiligen Schwerpunkte. Die Panikfraktion sieht als personifiziertes

Gesundheitsamt nur noch lebensbedrohliche Viren, weil sie Zeit hat und es sich leisten kann. Wie würde es solchen Menschen in einem griechischen Flüchtlingslager oder in einem brasilianischen Slum gehen? Mittlerweile gibt es aber auch genügend Leute, die in Eigenverantwortung mit jemandem, der ebenfalls schon 3 Wochen Kontakte gemieden hat, Kaffee trinken oder spazieren

gehen. Sie tun damit offiziell Unerlaubtes, nur weil sie in Bayern wohnen. Das öffentliche Leben wurde im März notwendigerweise heruntergefahren, um Zeit zu gewinnen.

Es wurde umstrukturiert, geforscht und nachgedacht, ein Leben auf Abstand eingeübt, Verständnis für einen höchst unkleidsamen Mund-Nasen-Schutz geweckt. Es gibt aber auch noch andere Krankheiten, Straßenverkehr und sonstige Risiken des Alltags.

 

Täglich sterben Menschen. Das Leben war gefährlich, ist gefährlich und wird es bleiben. Vor der Corona-Krise konnte jede Person ihr persönliches Risiko selbst bestimmen. Es ist jetzt höchste Zeit, dass das möglichst bald wieder so wird.

9. April

Wochenmarkt am Gründonnerstag, die neuen Regeln sind schon Routine. Die herumstehenden Polizisten wirken entspannt. Ein kleines Schwätzchen hier, Vorführung des neuen Nasen-Mundschutzes da. Beschlägt beim Reden die Brille? Offiziell befinden wir uns im Notstand, die Folgen der Krise sind noch nicht wirklich zu spüren, hier gibt es genügend Eier, Kräuter, Osterschinken und Bratenfleisch. 

Vorbereitung auf meditative Feiertage ohne wissenschaftlichen Podcast, nächtliche Talkshow mit wichtigen Personen und dem aktuell möglichen Abwägen von Risiken. Einige Tage keine mehr oder weniger emotionalen Diskussionen über das Was, Wann, Wie und Warum der hygienischen, statistischen und rechtlichen Aspekte unseres Daseins, aber auch ganz ohne Familie und Freunde.

Waren wir jemals Ostern nur zu zweit zuhause, ganz ohne Besuch?



10. April, Karfreitag

Karfreitag multimedial. Hausandacht halten? Gottesdienst mitfeiern im Live-Stream? Zwei Lesungen und ein Predigttext waren mir schon immer zu viele Worte und haben meine mangelnde Bibelfestigkeit nie wirklich verbessert. Ohne die Gemeinschaft in der realen Kirche? Lieber Matthäus-Passion mit Kopfhörer in der freien Natur. Ich habe mich schon gestern über das Radioprogramm informiert.

 

Die Sonne scheint, keine Wolke, es ist schon fast sommerlich warm und total trocken. Hohe Waldbrandgefahr. Wovor müssen oder

sollten wir uns eigentlich am meisten fürchten? Vor dem neuen Virus, dem eigenen Tod oder anhaltender Dürre?

 

Das ewige Leben – nach dem irdischen – ist ein Versprechen des christlichen Glaubens, das mich vor panischer Todesfurcht schützt. Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand – dieser Ausspruch von Margit Käßmann fällt mir zum Glück immer wieder ein, wenn ich gerade nicht weiter weiß. Gottvertrauen hilft. Frohe Ostern.

11. April

Besondere Feiertage. Osternacht im Fernsehen am Karsamstag Abend nach 22 Uhr. Übertragung aus der Kirche, in der ich getauft wurde und in diversen Konzerten mit aktiv war. Der Organist von damals ist noch da, nur mit Bart und älter geworden. Sorgfältig

ausgewählte und präsentierte Musik, Lesungen und Texte. Der Landesbischof macht mit seiner Predigt Mut für die Zukunft, versetzt in positive Stimmung. Ausführliches Wort zum

Ostersonntag. Für Osternachtsfeiern war ich immer zu faul zum frühen Aufstehen. Diesmal wurde mir die Osterbotschaft frei Haus geliefert, nur weil der Fernsehabend zu meinem ritualisierten Zuhause-Alltag gehört. Bequemes Klosterleben für Couchpotatoes.